"Schön nackt" der "gelinkte" Aktbildband eines linken Verlages

und warum Klaus Ender darin nicht vertreten ist

Liebe Leser und Freunde unserer Homepages!

Mit nunmehr 70 Jahren stelle ich wieder einmal fest, dass mein Aphorismus "In der Kindheit wird man zur Wahrheit geprügelt - und als Erwachsener für die Wahrheit" in jeder Beziehung seine Existenzberechtigung behält.

Die 14 Seiten meiner Story "Mein Leben für die Akt- & Landschaftsfotografie 1964-1981" sind auch jetzt - im Jahr 2009 - noch immer nicht aufgearbeitet, ich wurde nicht rehabilitiert - und schon wieder geht von den Sympathisanten und Schönrednern der untergegangenen DDR neues Unrecht aus.
Ausgerechnet die Verlagsgruppe EULENSPIEGEL, die (lt. WIKIPEDIA) von sich behauptet:

"Der Verlag hat es sich zur Aufgabe gemacht, Teile des kulturellen Erbes der DDR zu pflegen..."


zeigt nun, was sie mit "Teile des kulturellen Erbes" meint. Der Teil, der nicht in ihre Ideologie passt, wird (wie zu DDR-Zeiten) ausgegrenzt und verhindert und das, was ihnen passt, wird "mit allen Mitteln" durchgesetzt. 30 Jahre guter Zusammenarbeit mit dem meistpublizierten Fotografen und der Satire-Zeitschrift Eulenspiegel zählen nicht mehr - und dass ich (lt. DAS MAGAZIN) "die Aktfotografie der DDR mit salonfähig machte", wird übergangen. Als Akt-Fotograf, der die 1. Aktausstellung der DDR initiierte, existiere ich anscheinend nicht, sonst hätte man sich mit mir in Verbindung gesetzt.

Diese Umstände veranlassen mich, hier im Internet, die Fakten aufzuzählen, die uns die Verlagsgruppe EULENSPIEGEL/DAS NEUE BERLIN durch ihr unseriöses Verhalten geliefert hat - und der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt sind. Ich mache somit von der Meinungs- und Pressefreiheit Gebrauch, die dieser Verlag untergräbt.

Im Februar 2008 erreichte mich der Brief eines Buchautors aus Berlin, dessen Text ich hier auszugsweise wiedergebe:

Sehr geehrter Herr Ender,
ich plane die Herausgabe eines Fotobandes mit den Aktfotos der DDR-Zeitschrift "Das Magazin" (1954 bis 1990). Es wäre mir eine große Freude, wenn Sie eventuell dazu bereit wären, mich dabei mit einigen Angaben zu unterstützen?
Ihre Fotos, wie die gesamte DDR ist ja auch deren Aktfotografie heute Gegenstand eines lebhaften Interesses und Sie gehören zu jenen, die großen Anteil daran hatten.
Für das geplante Vorhaben habe ich noch keinen Verlag angesprochen... Ich hoffe aber, dass sich das alles klären lässt.
Über eine Antwort von Ihnen würde ich mich sehr freuen und verbleibe mit freundlichen Grüßen! Dr. Klaus Martin Kopitz

Ich sagte zu - und es begann ein reger Mail-Wechsel, in dem ich Herrn Kopitz auch Namen und Anschriften bewährter Aktfotografen übermittelte und eigene Recherchen zur Verfügung stellte, um das Projekt baldmöglichst - und in großer Vielfalt gedruckt zu sehen.
Leider verzögerte sich das Ganze immer mehr und ich teilte meine Besorgnis mit, denn das Thema war zu brisant, um Zeit zu verlieren. Herr Kopitz konsultierte mehrere Verlage, stieß auch auf offene Ohren; konnte sich aber nicht sofort entscheiden.
Bei mir stellte sich langsam die Sorge ein, dass einiges "aus dem Ruder läuft" und ich bat Herrn Kopitz um baldmöglichste Entscheidung, wen er als Verlag auswählt. Seine Antwort bestätigte meinen Verdacht. Telefonisch sprachen wir den Titel "Schön nackt" an, den ich mit "Schön blöd" bezeichnete, weil er in die gleiche Richtung geht, wie das makabre Buch "Die nackte Republik". Alles wird auf Nacktheit ausgerichtet, obwohl die künstlerische Aktfotografie der DDR präsentiert werden soll. Ich lehnte also diesen Titel sofort ab! Hier seine Antwort:

Lieber Herr Ender,
die Sache ist tatsächlich etwas aus dem Ruder gelaufen, was mir nun viel zusätzliche Mühe bereitet. Der Verlag Das Neue Berlin hatte mir einen Vertrag angeboten, der mir in wichtigen Fragen keinerlei Mitspracherecht einräumte. So war dort festgelegt, dass alle Bilder in schwarzweiß abgedruckt werden, auch die farbigen. Außerdem sollte der Titel "Schön nackt" lauten, was ich und mehrere andere Fotografen etwas unseriös fanden. Außerdem war als Abgabetermin für das gesamte Material der 15. Dezember festgelegt worden, was sich als illusorisch erwies.
Ich habe den Vertrag deshalb nicht unterschrieben und versucht, für das Projekt einen anderen Verlag zu gewinnen. Es gab daraufhin tatsächlich Interesse bei mehreren West-Verlagen.
Wie ich nun erfuhr, versucht Frau Pavlidou vom Verlag Das Neue Berlin, das Projekt allein fortzusetzen und hat hinter meinem Rücken bereits mehrere Fotografen dahingehend instruiert, Druckvorlagen, die ich bereits erhalten habe, an den Verlag abzugeben. Das artet nun also in Ideenklau aus. Sie können sich denken, dass ich damit nicht einverstanden bin.
Da ich inzwischen schon von etwa 15 Fotografen Druckvorlagen erhalten habe, ist der Versuch von Pavlidou, das Projekt allein fortzusetzen, sicherlich auch wenig aussichtsreich. Viele der inzwischen 30 Fotografen, die zugesagt haben, kennt sie auch gar nicht. Ich will dennoch versuchen, im neuen Jahr eine Einigung mit ihr zu erzielen. Seien Sie versichert, dass das Buch erscheinen wird, nur bei welchem Verlag, ist gegenwärtig noch offen.
Ihr Klaus Martin Kopitz

Inzwischen erschien in der Zeitschrift MAXIM ein Artikel über die DDR-Aktfotografie, in dem Günter Rössler und Klaus Ender als profilierte Aktfotografen der DDR gewürdigt wurden. Zugleich wurde der Buchtitel "Schön nackt" abgebildet und Herr Kopitz (zu meiner - und seiner Überraschung) als Autor genannt. Das Buch würde in 8 Tagen erscheinen. Ich informierte sofort Herrn Kopitz - und fragte nach, ob alles seine Richtigkeit hat. Hier seine Antwort:

Lieber Herr Ender,
"Schön nackt" scheint noch nicht im Handel zu sein... Falls uns tatsächlich noch über eine Woche Zeit bleibt, ist also denkbar, dass sich das Buch noch vor dem Erscheinen stoppen lässt. Ob das Gericht unsere Argumente für eine einstweilige Verfügung akzeptiert, ist aber leider nicht vorherzusehen. Mein Anwalt meinte nur: Wenn die äußerst freche Art und Weise, mit der der Verlag Das Neue Berlin hier vorgegangen ist, von Seiten des Gerichts nicht verurteilt wird... es kann einfach nicht sein, dass dies als rechtmäßig anerkannt wird...
Herzliche Grüße Klaus Martin Kopitz

Durch einen Anruf erfuhr ich Anfang Februar 2009, dass die BILD-Zeitung in mehreren Bundesländern eine umfangreiche Bildstrecke des Buches "Schön nackt" zeigt und viele Leser fragten mich, wie es kommt, dass Klaus Ender nicht dabei ist. Ich rief daraufhin die BILD-Redaktion in Berlin an und informierte sie, dass einiges nicht mit rechten Dingen geschehen sein kann und informierte auch Herrn Kopitz darüber. BILD rief zurück, ob mich ein Journalist namens Kascha auf Rügen aufsuchen dürfte, um ein Interview zu machen. Ich sagte zu und das Interview erfolgte (meist) im Beisein des DPA-Fotografen Hrn. Sauer in unserer Wohnung.
BILD brachte nun diese Reportage und mein Verdacht, dass ich nichts Gutes zu erwarten hatte, erfüllte sich (am Freitag dem 13.) voll. Im Beitrag wurde ein Satz zitiert, den Frau Uthleb vom Eulenspiegel gesagt haben soll:

Wir haben u.a. auf die Veröffentlichung von Ender- Aktbildern verzichtet, weil uns sonst andere Künstler abgesagt hätten."
***
(Verlag Eulenspiegel und Das neue Berlin sind eine Verlagsgruppe)

Diese Aussage ist für mich ein Affront, da ich mit keinem Aktfotografen der DDR in Verbindung stehe und stand, und es auch noch nie Ärger mit anderen Fotografen gab. Hier wurde also ein Grund gesucht, um mich zu diffamieren. Ich ersuchte die Redaktion, mir diese Namen zu nennen, die sich vom Buch wegen mir distanziert hätten. Meine Protest-Mail an den Verlag DAS NEUE BERLIN gegen diese Unterstellung beantwortete eine Frau Jacqueline Kühne von der EULENSPIEGEL Verlagsgruppe mit folgendem Satz, den ich zitiere:

"Wir haben gegenüber der BILD -Zeitung weder den Namen Kopitz noch den Namen Ender jemals erwähnt!"
Und dann folgt unter ihrem P.S:
"Im übrigen ist Frau Uthlebs Bemerkung durchaus richtig
***. Aber es versteht sich von selbst, dass wir entsprechende Namen Ihrer Kollegen nicht preisgeben werden.

Hat der BILD-Reporter Kascha telepatische Fähigkeiten, dass er den Satz von Frau Uthleb zwar nie hörte, aber ihn zitieren konnte?!? Hier ist wohl die Lüge zweifelsfrei der Verlagsgruppe Eulenspiegel/Das Neue Berlin zuzuordnen. Fakt ist für mich, dass mir die Aussage von Frau Uthleb schweren Image-Schaden zufügte.

Die Resonanz auf den BILD-Beitrag war erstaunlich (gut), weil mir in Briefen, Mails und Telefonaten von vielen Seiten Sympathie entgegengebracht und durchweg kritisiert wurde, mit welchen Mitteln die Verlagsgruppe das Buch "Schön nackt" heraus brachte und Klaus Ender nicht dabei ist. Die Krönung dessen, mit welchen Mitteln dieser Verlag arbeitet, bewies ein Anruf des Buchautors Joachim Lang, der gegen ähnliche Praktiken der Verlagsgruppe vorging und das Buch stoppen ließ! Sein Buch (über Bärbel Wachholz) erschien dann in einem anderen Verlag zu fairen Bedingungen. Siehe: "Das offizielle Bärbel Wachholz Buch" und Weitere Infos

Auch hier wurde versucht, einen Autor um seine Rechte zu prellen. Am 11. März 2009 wurde am Landgericht Berlin die Klage gegen Eulenspiegel/Das Neue Berlin eingereicht.

Auf der Leipziger Buchmesse 2009 übergaben Leser und Zuschauer einen Pokal an Hrn. Lang, der eine Eule mit zerbrochenem Spiegel darstellt. Der Eulenspiegel hat seine Glaubwürdigkeit verloren! Das Buch "Schön nackt" ist auf dem Markt. Es sind gute Fotografen darin, aber viele fehlen, weil das Buch so schnell wie möglich erscheinen musste, um ein ehrlicheres Konkurrenzbuch zu verhindern und um missfällige Autoren zu umgehen.
So ist wieder einmal ein Buch auf dem Markt, das nicht das zahlreiche Wirken und die Vielfalt der DDR-Aktfotografie zeigt und somit auch nicht dem Wunsch der Aktbild-Freunde gerecht wird, ein Buch aller guten Aktfotografen der DDR in den Händen zu haben. Der Titel "Schön nackt" entspricht in keinster Weise dem Anliegen der DDR-Aktfotografen, da nicht vordergründige Nacktheit, sondern die künstlerische Aktfotografie unser Anliegen war. Hier nur einige (wichtige) Fotografen, die im Buch nicht vorkommen:

Klaus Fischer, Klaus Ender, Gerhard Vetter, Angela Fensch, Dr. Eva Mahn, Dr. Arno Fischer,
Prof. Rudolf Schäfer, Peter Leske, Thomas Karsten.

Warum Herr Dr. Kopitz als Herausgeber geprellt wurde, obwohl er die Idee, die Recherchen und Kontakte zu den Fotografen und das fertige Konzept vorgestellt hatte, lässt sich
m. E. nur dadurch erklären, dass die Verlagsgruppe Eulenspiegel/Das Neue Berlin mit seinen linken Autoren (z.B. Micha Wolf und Krenz) allein nicht überleben kann, so dass sie zu unlauteren Mitteln greifen, um an gute Konzepte heran zu kommen, so wie es auch im Fall Joachim Lang geschah.

Das Buch musste also schnellstens gedruckt und ausgeliefert werden und so war die Zeit zu knapp, um weitere gute Fotografen zu kontaktieren. Des weiteren musste man recherchieren, wer von den Fotografen "politisch nicht tragbar" war. Und was lag näher, als den Fotografen Klaus Ender auszubooten, der in seiner Autobiografie "Die nackten Tat-
sachen des Klaus Ender" die Stasi entlarvt - und seine Erkenntnisse dem BND vermittelt hatte.

Nach einigen Recherchen fand ich heraus, dass 2 Bildautoren der "Nackten Republik" auch im Buch "Schön nackt" vertreten sind. Dieses Buch von mir stark kritisiert, so dass davon auszugehen ist, dass sie sich im Verlag stark machten, um meine Teilnahme am Buch "Schön nackt" zu verhindern.
Wer die 14 Seiten meiner DDR-Aktfotografie genau liest, wird erkennen, dass sich nach der Wende in punkto politischer Einsicht bei den "ewig Gestrigen" nicht viel getan hat. In Wikipedia kann man genug Alt-Kommunisten und Leute mit Stasi-Vergangenheit finden, die heute in besagter Verlagsgruppe tätig sind.

siehe www.tagesspiegel.de

Das Thema Seilschaften ist auch 20 Jahre nach dem Mauerfall noch nicht zu den Akten zu legen. Mein Fazit: "Schön blöd", was aus "Schön nackt" wurde.

Klaus Ender - Bergen d. 25.5.2009

P.S:
Da der Verlag eine Wiedergutmachung des Schadens an Herrn Dr. Kopitz ablehnt, muss sich die Verlagsgruppe Eulenspiegel/Verlag Neues Berlin demnächst vor Gericht verant-
worten. Ich wünsche Dr. Kopitz vollen Erfolg, damit für die Öffentlichkeit ersichtlich wird, wer politisch und ethisch nichts (trotz Wende) dazu gelernt hat - und weil die Praktiken besagter Verlagsgruppe nicht hinnehmbar sind.

Wer sich weiter über diese Verlagsgruppe informieren möchte, dem seien nachfolgende Links empfohlen:

www.epochtimes.de

www.focus.de

www.spiegel.de

www.welt.de

www.taz.de