1981 übersiedelte Ender nach Österreich. Dort war er als Autor namhafter Fotozeitschriten tätig, illustrierte Bücher und Kunstkalender, bebilderte CD-Cover, die bis Japan vertrieben wurden. Firmen wie Leica, Minox, Zeiss, Hama, B + W, Cullmann oder Cokin/Paris warben mit seinen Bildern.
Die Wende ermöglichte ihm eine Rückkehr zu seiner geliebten Insel Rügen. 1996 zog er nach Bergen. Von 1998 bis 2001 betrieb er seine Art Photo Galerie in Sassnitz. Neben der Aktfotografie widmete sich der Naturliebhaber der Natur- und Landschaftsfotografie, illustrierte über 150 Bücher für große Verlage wie Bertelsmann oder Herder und schrieb viele selbst wie seine brisante Autobiografie "Die nackten Tatsachen". Im Jahr 2002 gründete er den eigenen Art Photo Verlag.
Seit 2006 wird seine Ausstellung "Akt & Landschaft", die inzwischen über fünf Jahrzehnte poetische Aktfotografie umfasst, regelmäßig gezeigt. Klaus Ender verstarb 2021 in Bergen.
Im Laufe seiner Karriere hatte er viele Auszeichnungen wie 1979 den AFIAP-Titel oder 1982 die Anerkennung als "Bildender Künstler der Fotografie" erhalten. 2022 produzierte der Heimat-Bild-Verlag den Dokumentarfilm "Wenn Bilder eine Seele haben..." über seinen künstlerischen Werdegang. Klaus Ender gilt heute als einer der wichtigsten deutschen Aktfotografen.
Seit Mai 2026 erinnert im Schmachter Garten in Binz eine lebensgroße Bronzestatue an den Künstler.